35 Jahre Anne-Frank-Gesamtschule

Ein Fest der Erinnerungen, Begegnungen und Zukunftsperspektiven

Mit einer festlichen Jubiläumsveranstaltung hat die Anne-Frank-Gesamtschule ihr 35-jähriges Bestehen gefeiert. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung, Elternschaft, Schülerschaft sowie ehemaligen und aktuellen Wegbegleitern blickte die Schulgemeinschaft auf 35 Jahre Schulgeschichte zurück – und gleichzeitig nach vorne.

Bereits beim Betreten der festlich gestalteten Aula wurde deutlich: Dieses Jubiläum war weit mehr als ein Geburtstag. Es war eine Feier der Menschen, die unsere Schule seit ihrer Gründung geprägt, gestaltet und weiterentwickelt haben.

Durch das Programm führten Kathrin Gestermann und Jasmin Yalcin. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Ilka Werner richteten Bürgermeister Christoph Hopp sowie Carolin Mühlen-Quehl von der Bezirksregierung ihre Grußworte an die Gäste.

Eine Zeitreise durch 35 Jahre Schulgeschichte

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war der kreative Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte. Kolleginnen und Kollegen präsentierten die Entwicklung der Schule auf unterhaltsame und abwechslungsreiche Weise.

Die 1990er Jahre wurden durch Erinnerungen aus der Gründungszeit lebendig, die 2000er Jahre mit einer Dalli-Klick-Show inklusive Verlosung vorgestellt. Für die Jahre 2010 bis 2019 gab es einen musikalischen Rückblick, bevor die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Jahre präsentiert wurden.

Begleitet wurde das Programm von der Lehrerband mit Johanna Holste, Holger Boll, Thomas Rütten, Christoph Weiss, Randolph Sieber, Niklas Koslowski und Chiara Schelkes, die immer wieder für die passende musikalische Atmosphäre sorgte

Werte, die verbinden

Besonders bewegend war die Übergabe einer Holocaust-Gedenktafel durch Heinz Huber an die Schülerschaft. Dieser Moment erinnerte eindrucksvoll daran, wie eng die Geschichte unserer Schule mit den Werten verbunden ist, für die Anne Frank bis heute steht: Menschlichkeit, Verantwortung und die Verpflichtung, Demokratie aktiv zu leben.

Auch in ihrer Festrede machte Schulleiterin Ilka Werner deutlich, dass die Anne-Frank-Gesamtschule mehr sein möchte als ein Lernort. Sie beschrieb Schule als einen Ort, an dem junge Menschen wachsen, Verantwortung übernehmen und erfahren, dass Vielfalt eine Stärke ist.

Danke an alle, die Schule gestalten

Ein zentrales Anliegen der Jubiläumsfeier war der Dank an all jene, die die Schule in den vergangenen 35 Jahren geprägt haben: ehemalige Schulleitungen, Lehrkräfte, Mitarbeitende, Eltern, Ehrenamtliche und natürlich Generationen von Schülerinnen und Schülern.

Besonders begrüßt wurden die ehemaligen Schulleitungen Christel Schlott, Rainer Erdorf und Dr. Martin Landman, die die Entwicklung der Schule in unterschiedlichen Epochen maßgeblich begleitet haben.

Ein Blick nach vorn

35 Jahre Schulgeschichte laden zum Erinnern ein. Gleichzeitig machten die Redebeiträge deutlich, dass Schule sich ständig weiterentwickeln muss. Themen wie Digitalisierung, Chancengerechtigkeit, Demokratiebildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt werden die Arbeit der kommenden Jahre prägen.

Die Anne-Frank-Gesamtschule blickt deshalb nicht nur stolz auf ihre Vergangenheit, sondern vor allem mit Zuversicht auf die Zukunft.

Ein gelungener Ausklang

Nach dem offiziellen Teil nutzten die Gäste die Gelegenheit, bei einem gemeinsamen Imbiss ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie frühere Kolleginnen und Kollegen nutzten das Jubiläum für ein Wiedersehen.

Die Jubiläumsfeier hat eindrucksvoll gezeigt, was die Anne-Frank-Gesamtschule seit 35 Jahren auszeichnet: eine lebendige Schulgemeinschaft, die Vielfalt lebt, Verantwortung übernimmt und gemeinsam Zukunft gestaltet. Dafür sagen wir Danke.