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Berufswahl

Schema BerufswahlprozessBerufsorientierung wird an der AFG als Hilfe zur Lebens- und Berufswegeplanung verstanden. Sie soll helfen, fächerübergreifend eigene und selbstverantwortliche Berufs- und Entwicklungschancen zu entwickeln, um die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, begründete und realistische Entscheidungen hinsichtlich des Übergangs Schule–Beruf zu treffen:

Der Berufswahlfahrplan der AFG

Berufsorientierung und Ausbildung: weitere Links

Die Bundesagentur für Arbeit informiert und berät zu allen Fragen rund um die Themen Berufsausbildung und Studium an dieser Schule. Weitere Informationen dazu im Portal der Bundesagentur für Arbeit.

CHECK IN Berufswelt ist eine dezentrale Veranstaltung, bei der die teilnehmenden Unternehmen ihre Türen öffnen. Jugendliche lernen dabei Ausbildungsmöglichkeiten live und vor Ort kennen.

Die teilnehmenden Unternehmen öffnen für SuS der Jahrgangsstufen 9-13 an den CHECK IN Days jeweils von 13-17 Uhr ihre Türen. Die Ausbildungsbetriebe präsentieren ihre Ausbildungsangebote, kommen mit interessierten Jugendlichen ins Gespräch, verabreden Praktika und/oder Bewerbungen. Letztlich werden Ausbildungsverträge abgeschlossen.

Durch die Aufteilung auf vier Veranstaltungstage sind Besuche bei den Unternehmen in direkter Wohnortnähe und in den Nachbargebieten möglich und erwünscht. Über Informationen in den Schulen, über die Homepage der Aktion die Facebook-Präsenz und nicht zuletzt über das CHECK IN Schülermagazin werden die Jugendlichen zu den CHECK IN Days eingeladen.


Die AFG erfüllt die Bedingungen für das Siegel CHECK IN-Schule.

Abkürzungsverzeichnis • SBO – was ist das?

Im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 9 wird im AW-Unterricht eine Bewerbungsmappe angefertigt.

Sie beinhaltet Lebenslauf und Anschreiben und evtl. ein Deckblatt. Außerdem wird das Online-Bewerbungsverfahren geübt.

Hier können ebenfalls die Angebote und Hilfestellungen externer Partner (z. B. SSK Krefeld) genutzt werden. Gleiches gilt für das Simulieren und Üben von Vorstellungsgesprächen.

Abkürzungsverzeichnis • SBO – was ist das?

 

Logo Schüler onlineAlle SuS müssen sich zentral über das Internet anmelden, wenn sie ein Berufskolleg, eine Berufsschule oder die gymnasiale Oberstufe an einer Gesamtschule, einem Gymnasium oder einem Berufskolleg im Kreis Viersen besuchen möchten.

schüler online ist mehr als ein zentrales Anmeldesystem. Es liefert einen aktuellen Überblick über das Bildungsangebot der Berufskollegs, Gesamtschulen und Gymnasien. Damit ist es eine ideale Quelle für alle, die Informationen und Entscheidungshilfen für die Berufsorientierung suchen. Die Anmeldephase wird durch die KL bekannt gegeben und begleitet.

Abkürzungsverzeichnis • SBO – was ist das?

 

Neben Ausbildungsangeboten, die die SuS online einsehen können, erhält unsere Schule zahlreiche Angebote von in der Stadt ansässigen Unternehmen, die unser Schülerklientel schätzen und oft bereits gute Erfahrungen in vorangegangenen Ausbildungsjahren mit SuS der AFG gemacht haben.

Wir erhalten auch eine Vielzahl von Angeboten in Papierform von im Kreis ansässigen Unternehmen oder aus den Städten Krefeld und Mönchengladbach mit der Bitte, diese bei unseren Schulabgängern bekannt zu machen bzw. auf Infobrettern zu veröffentlichen.

Dieser Bitte kommen wir gerne nach und aktualisieren das Ausbildungsangebot auf den Infobrettern regelmäßig. Außerdem erhalten die KL 9/10 diese Informationen nochmals separat, um evtl. SuS aus ihren Klassen gezielt auf Ausbildungsangebote aufmerksam zu machen und sie zu einer Bewerbung zu motivieren.

Abkürzungsverzeichnis • ZBO – was ist das?

 

SBO ist die Abkürzung für Standardelemente der beruflichen Orientierung im Rahmen des Landesvorhabens KAoA, „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“.

ZBO sind entsprechend Zusatzelemente der beruflichen Orientierung.

Der Prozess der Berufs- und Studienorientierung lässt sich im Wesentlichen in vier Phasen unterteilen:

  1. Phase: Potenziale erkennen und als Planungsgrundlage für den individuellen Lernprozess nutzen.
  2. Phase: Berufsfelder kennenlernen.
  3. Phase: Praxis der Arbeitswelt kennenlernen und erproben.
  4. Phase: Berufs- und Studienwahl konkretisieren, Übergänge gestalten.

Hierzu werden folgende Standardelemente (SBO) verwendet:

SBO 1

Qualitätsentwicklung, Erfahrungstransfer und Qualifizierung

Lehrkräfte und Berufsberater/-innen entwickeln zusammen mit anderen handelnden Akteuren im Handlungsfeld der Berufs- und Studienorientierung für ihre Schule ein in der Region abgestimmtes und auf die Situation der Schüler/-innen bezogenes Konzept der Berufs- und Studienorientierung (fort). Sie fördern die Berufs- und Studienorientierung ihrer Schülerinnen und Schüler qualifiziert, geschlechtersensibel und koordiniert.

SBO 2

Formen der Beratung

 

SBO 2.2.1

Schulische Beratung

Die Lehrkräfte und die Fachkräfte für Schulsozialarbeit beraten die Schüler/-innen in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung und ggf. der Studienberatung der Hochschulen.

SBO 2.2.1 und SBO 2.2.2

Beratung und Orientierung durch die Bundesanstalt für Arbeit

Die Schüler/-innen werden, abgestimmt mit den Aktivitäten der Schule zur Berufswahlvorbereitung, durch die Berufsberater/-innen der Arbeitsagenturen informiert.

SBO 2.3

Elternarbeit

Eine frühzeitige und systematische Einbindung der Eltern (Erziehungsberechtigten) begleitet den gesamten schulischen Prozess der Berufs- und Studienorientierung.

Sie werden für ihre unterstützende Rolle bei einer geschlechtersensiblen und stärkenorientierten Berufs- und Studienorientierung sensibilisiert sowie für eine aktive Mitarbeit während des Prozesses gewonnen. 

 SBO 3

Strukturen an Schulen

 

SBO 3.1

Curriculum

Die Schulen gestalten die Berufs- und Studienorientierung fächerübergreifend auf der Grundlage eines schuleigenen Curriculums zur Berufs- und Studienorientierung.

SBO 3.2

Koordinatoren für Berufs- und Studienorientierung

Lehrkräfte und ggf. die Fachkräfte für Schulsozialarbeit koordinieren die schulische Berufs- und Studienorientierung innerhalb jeder Schule und mit außerschulischen Partnern. 

SBO 3.3

Berufsorientierungsbüros (BOB)

Ein BOB steht als zentraler schulischer Raum für Informationen, Gespräche und Koordinierungsaufgaben zur Verfügung. 

SBO 4

Portfolio

Ein den gesamten schulischen Prozess der Berufs- und Studienorientierung begleitendes

Portfolioinstrument

ein Ordner, in dem die Schüler ihre Arbeiten, Unterlagen usw. sammeln. Er soll

  • selbsterklärend, motivierend und schülerorientiert gestaltet sein
  • Informationen zu Angeboten der Berufs- und Studienorientierung der Agentur für Arbeit sowie weitere Angebote enthalten
  • die Dokumentation von Ansprechpartnern in der Schule, in Partnerbetrieben sowie der Berufsberatung ermöglichen
  • fächerübergreifend und den Fachunterricht begleitend genutzt werden können
  • fortlaufend genutzt und geeignet aufbewahrt werden

wird verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 durch die Schule eingeführt. 

SBO 5

Potenzialanalyse

Schüler/-innen entdecken ihre Fähigkeiten im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt (Sach- und Urteilskompetenz). Sie fördert die Selbstreflexion und Selbstorganisation der Jugend- lichen (Entscheidungs- und Handlungskompetenz).

SBO 6

Praxisphasen

 

SBO 6.1

 Berufsfelder erkunden

 Schüler/-innen lernen berufliche Tätigkeiten exemplarisch in mehreren (mindestens drei) Berufsfeldern praxisnah kennen. Sie stellen Anwendungsbezüge zwischen dem Unterricht und den Aufgabenbeispielen aus der Arbeitswelt her (Sach- und Urteilskompetenz).

SBO 6.2

Betriebspraktika in Sek. I und II

Über ein Betriebspraktikum lernen die Schüler/-innen die Berufs- und Arbeitswelt anhand von definierten Aufgaben unmittelbar kennen. Sie setzen sich über eine längere Zeit praxis- orientiert mit ihren eigenen Fähigkeiten und den betrieblichen Anforderungen auseinander.

SBO 6.3

Praxiskurse

Praxiskurse sind Lerneinheiten in betrieblichen/betriebsnahen Kontexten. Sie ähneln Qualifizierungsbausteinen im Bereich der Berufsvorbereitung und orientieren sich an Anforderungen des ersten Ausbildungsjahres. 

SBO 6.4

Langzeitpraktikum

Ergänzend zum Betriebspraktikum bietet das Langzeitpraktikum ausgewählten Schüler/-innen auf freiwilliger Basis die Möglichkeit, trotz fachlicher bzw. persönlicher Schwierigkeiten einen direkten Übergang von der Schule in eine Ausbildung zu erreichen.

SBO 6.5

Studienorientierung

Schüler/-innen mit dem Ziel der fachgebundenen bzw. allgemeinen Hochschulreife lernen akademische berufliche Tätigkeiten sowie die dafür notwendigen bzw. möglichen Studienfächer sowie Fachrichtungen exemplarisch und praxisnah kennen.

 SBO 7

Gestaltung des Übergangs

 

SBO 7.1

Bewerbungsphase

Die Schüler handhaben verschiedene Formen der Bewerbung, erstellen eine individuelle Bewerbungsmappe und ermitteln realistische Ausbildungsziele (Sach- und Urteilskompetenz),

Sie gestalten ihre Bewerbung selbstverantwortlich, planvoll, ziel- und adressatengerecht auf der Grundlage ihres bisherigen Berufsorientierungsprozesses (Entscheidungs- und Handlungskompetenz)

SBO 7.2

Übergangsbegleitung

 Sie beginnen nach erfolgreicher Bewerbung eine duale Ausbildung oder setzen ihren Bildungsgang am Berufskolleg fort

SBO 7.3

Koordinierte Übergangsgestaltung

 

 

AFG aktuell

Anmeldung JG 5 zum Schuljahr 2023/24

Die Anne-Frank-Gesamtschule startet jedes Jahr mit sechs neuen Klassen in der Jahrgangsstufe 5 (maximal 162 Mädchen und Jungen).

Ab sofort können Sie Termine für die Anmeldung Ihres Kindes an der Anne-Frank-Gesamtschule buchen. 

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Anmeldung zur Oberstufe

Für Interessierte, die unsere Oberstufe besuchen möchten, bieten wir persönliche Beratung und Hospitationen an. Bitte melden Sie sich dazu bei Herrn Holste (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an.

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Corona-Infos

Corona-Infos

 Auf dem Schulgelände gelten weiterhin die gültigen Hygieneregeln:

  • regelmäßiges Lüften,
  • möglichst Abstandhalten,
  • regelmäßiges Händewaschen.

Das Tragen einer MNB in Innenräumen wird weiterhin empfohlen.

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