Anne Frank
 Mehr >
Unser Motto
Mehr >
Information für Grundschuleltern
Mehr >
Informationen für die gymnasiale Oberstufe
Mehr >

Namensgeberin unserer Schule

Anne FrankAm 12. Juni 1929 wurde Anne Frank als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren. Zusammen mit ihrer Familie emigrierte sie nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahre 1933 in die Niederlande nach Amsterdam um der rassistischen Diskriminierung und Verfolgung zu entgehen. Annes Vater eröffnete dort eine neue Firma. Die Familie ließ sich häuslich nieder und Anne und ihre drei Jahre ältere Schwester Margot besuchten hier die Schule.

Im Mai 1941 wurden sie von Hitlers Armee eingeholt. Ihre Lebensituation verschärfte sich zunehmend. Zu ihrem 13. Geburtstag bekam Anne von Ihren Eltern ein Tagebuch geschenkt, das den Krieg auf wundersame Weise überdauerte und heute noch erhalten ist. Das Tagebuch gibt Aufschluss über Annes Erlebnisse und Erfahrungen bis zu ihrer Verhaftung am 4. August 1944. Diese Zeit verbrachte sie vom 9. Juli 1942 an in einer versteckten Wohnung im elterlichen Haus an der Prinsengracht 263.

Durch Verrat wurde das Versteck den deutschen Besatzern bekannt und alle dort untergetauchten wurden verhaftet und über das Lager Westerbork nach Auschwitz deportiert. Ende 1944 transportierte man sie zusammen mit ihrer Schwester in das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Hier erlag Anne Frank den Qualen des nationalsozialistischen Vernichtungsterrors im März 1945.

"Es ist ein Wunder, dass ich all meine Hoffnungen nicht aufgegeben habe.", schreibt Anne Frank am 15.Juli 1944 in ihr Tagebuch, mit dem sie mutig in ihre dunkle Zukunft blickte. Ihre Botschaft, die auch an uns heute mehr denn je gerichtet ist, ist ein Aufruf gegen Rassismus, Antisemitismus und gegen jegliche Diskriminierung. Der Glaube an das Gute im Menschen und an die Utopie des friedlichen und toleranten Zusammenlebens innerhalb der menschlichen Gemeinschaft.

 → Zeittafel zum Leben Anne Franks.

Schulname "Anne-Frank" –
Auftrag und Verpflichtung zugleich

Seit dem 1. August 1995 heißt unsere Schule "Anne-Frank-Gesamtschule". Die Schulgemeinde sieht in diesem Namen Auftrag und Verpflichtung zugleich. Die Achtung der Würde jedes Menschen und dementsprechend tolerantes Zusammenleben auch mit Minderheiten sind uns zentrale pädagogische Zielvorgaben. Diese werden in zahlreichen Projekten (Projektwochen) und im Regelunterricht der Fächer Geschichte, Politik und Religion thematisiert.

Am 27. Januar jeden Jahres (Nationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus) stellen sich auf Initiative der Anne-Frank-Gesamtschule seit 1997 alle weiterführenden Schulen der Stadt Viersen der gemeinsamen Verantwortung in zentralen schulformübergreifenden Gedenkveranstaltungen.

 Auf dem ehemaligen jüdischen Teil des Viersener Friedhofs (1997)Die Erinnerung darf nicht enden!

1997 fanden diese unter der Thematik "Die Erinnerung darf nicht enden!" auf dem jüdischen Teil des Viersener Friedhofes und an der Gedenktafel für die ehemalige Dülkener Synagoge statt.


 

 

Ein Bericht der Schülerin Nathalie Klingen, Jgst. 12:

Am Morgen des 27. Januar 1997 besuchten einige Schüler in Begleitung von Frau Weinberg, Herrn Schneider und Herrn Thönnessen das Viersener Stadtarchiv.

Dort erzählte der Archivleiter, Herr Dr. Nabrings, uns einiges aus der Viersener Stadgeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus und der Zeit davor. Schwerpunktthema war dabei die Beschäftigung mit dem Leben der Viersener, Dülkener und Süchtelner Juden. Es war für uns Schülerinnen und Schüler sehr interessant, zu hören wie es in unserer Stadt früher zuging.

Zufällig war bei unserem Besuch im Archiv auch ein Zeitzeuge, Herr Professor Jöris, anwesend. Auch er hatte viel Interessantes und Aufschlussreiches zu erzählen, was er als Sohn des damaligen Organisten der Viersener Remigiuskirche selbst erlebt hatte. So wusste er aus seiner persönlichen Erinnerung von einigen Terroraktionen gegen jüdische Einrichtungen (Synagoge) und Privatfamilien zu berichten. Professor Jöris erzählte auch von einem Kaplan der Remigiuspfarre, der als "Feldgeistlicher" deutsche Soldaten bis nach Stalingrad begleitet hatte und dessen zunächst durchaus positive Einstellung zum Hitlerregime und zum Krieg durch seine dortigen Erlebnisse eine grundlegende Korrektur erfuhren. Das Verlesen seines kritischen Briefes von der Front in der wöchentlichen Chorprobe brachte dem Vater von Prof.Jöris erhebliche persönliche Schwierigkeiten mit der Gestapo (Geheime Staatspolizei) ein, weil ein bis heute unbekanntes Mitglied des Kirchenchores ihn denunziert (verraten) hatte.

Nachdem wir das Stadtarchiv verlassen hatten, trafen wir uns mit Schülern aus anderen Viersener Schulen und gingen gemeinsam zum jüdischen Teil des städtischen Friedhofs. Mit Texten und Gedichten über die unmenschlichen Taten gedachten wir der Opfer des nationalsozialistischen Terrors. Dabei wurden die siebzig ermordeten jüdischen Mitbürger aus Viersen noch einmal gesondert erwähnt. Zum Schluss legten wir Blumen vor dem Gedenkstein nieder und zündeten Kerzen auf den Gräbern an.

(Nathalie Klingen, 1997 in der Jahrgangsstufe 12)

Wenn Du zurückkehrst,
verschweige nicht, wie wir zugrunde gingen!

Vortrag von Schülern der Klasse 7c zum Gedenktag

Ausstellung19981998 lautete das Leitwort "Wenn Du zurückkehrst, verschweige nicht, wie wir zugrunde gingen!". In Zusammenhang mit der Gedenkstunde wurde dazu im Foyer des Kreishauses eine Ausstellung über "Die Viersener Juden und der Holocaust" zusammengestellt. Prominenteste Besucher der Ausstellung waren Herr David Boms, der Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Mönchengladbach und Herr Walter Sanders, ein überlebender jüdischer Mitbürger aus dem Kreis Viersen, der in einem Gespräch mit Schüler/innen eines Religionskurses der Oberstufe über seine persönlichen Erlebnisse aus dieser schrecklichen Zeit sprach.

Herr David Boms, Vorsitzender der jüdischen Kultusgemeinde, besuchte zusammen mit Schüler/innen die Ausstellung. Im Forum des Kreishauses versammelten sich die Schüler/innen um einen aus Grablichtern zusammengestellten Davidstern

Davidstern1998

AFG aktuell

Masken- und Testpflicht

Das Land NRW hat in seiner neuen Coronaschutzverordnung die Beschlüsse der MinisterpräsidentInnen aus der KW 11 umgesetzt. Dies bedeutet eine Veränderung in den Hygienevorschriften für die Schulen:

Maskenpflicht

Die Pflicht zum Tragen einer Maske im Schulgebäude (also auch im Unterricht) gilt bis Samstag, den 02.04.2022. Ab Montag, den 04.04.2022, wird diese Pflicht aufgehoben. Dies bedeutet, dass ab diesem Tag weder auf dem Schugelände noch im Schulgebäude das Tragen einer Maske verpflichtend ist. Freiwillig können Schülerinnen und Schüler weiterhin eine Maske tragen.  Die Schule darf eine Maskenpflicht ausdrücklich nicht eigenständig verhängen. Klären Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, ob angesichts der aktuell hohen Infektionszahlen das weitere Tragen einer Maske angemessen und sinnvoll ist.

Testpflicht

Die Verpflichtung zur Teilnahme an den schulischen Testungen (zumindest für nicht Immunisierte und Genesene) endet mit den Osterferien. Nach den Osterferien (also ab Montag, den 25.04.2022) wird es keine anlasslosen Tests mehr geben. Ob es bestimmte Anlässe für Testungen geben wird, ist noch nicht bekannt.

Das Ministerium teilt mit, dass trotz der getroffenen Entscheidungen die Entwicklung der Infektionszahlen weiterhin beobachtet wird und es ggf. zu einer Änderung der Beschlüsse kommen kann.

An unserer Schule bewegt sich die Zahl der Infektionen insbesondere in den unteren Jahrgängen weiterhin auf relativ hohen Niveau. Im Kollegium haben wir seit Beginn der Pandemie den höchsten Stand an Infektionen.

Neues zum Testverfahren

Aus der Schulmail des Ministeriums für Schule und Bildung (MSB) vom 17.2.2022

Aufhebung der Testpflicht für bereits immunisierte Personen

„Ab Montag, 28. Februar 2022, wird die Testpflicht für bereits immunisierte Personen (also geimpfte oder genesene Personen; dazu zählen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weitere an Schule Beschäftigte) aufgehoben. Wir hatten diese erweiterte Testpflicht nach den Weihnachtsferien eingeführt, um den Gefahren der Omikron-Welle besser begegnen zu können. Angesichts der oben dargestellten Entwicklung ist dies nicht länger nötig. Zukünftig müssen also nur solche Personen zwingend getestet werden, die noch nicht immunisiert sind (sog. 3-G-Regel).

Wer von der Testung ausgenommen werden will, muss seinen Immunstatus nachweisen können (hier gelten die Regeln, die bis zu den Weihnachtsferien gültig waren). Schülerinnen und Schüler können aber nach persönlicher Entscheidung weiterhin freiwillig an den Testungen teilnehmen.  Im Übrigen wird an allen weiterführenden Schulen das eingeführte Testverfahren (wöchentlich drei Antigen-Selbsttests vor Unterrichtsbeginn) fortgeführt.“

Neue Regelungen im Umgang mit Corona an Schulen

Im Wesentlichen bedeutet dies nun:

  • In der Regel werden nach einem positiven Schnelltest keine (sichereren) PCR-Tests mehr durchgeführt; Wenn kein PCR-Test durchgeführt werden kann, gilt ein positives Schnelltest-Ergebnis als bestätigte Infektion.
  • Das Gesundheitsamt wird keine Kontaktnachverfolgung im eigentlichen Sinne mehr durchführen. In der Regel werden Familien von positiv getesteten SchülerInnen auch keine Quarantäne-Bescheinigung mehr erhalten.
  • Als Schule sind wir offizielle Teststelle, d.h. wir stellen als Schule sogenannte "qualifizierte Testbescheinigungen" aus, da die Tests in der Schule unter Aufsicht durchgeführt werden.
  • SchülerInnen erhalten eine Testbescheinigung, die den positiven Testbefund feststellt. Dieser positive Testbescheid gilt ab sofort als Quarantäne-Bescheinigung, die einer Mitteilung durch das Gesundheitsamt gleichgestellt wird.

Was geschieht, wenn Ihr Kind in der Schule positiv getestet wird?

Weiterlesen ...
Template Settings
Select color sample for all parameters
Red Green Blue Gray
Background Color
Text Color
Google Font
Body Font-size
Body Font-family
Scroll to top